Angst im Gelände beim Reiten

Wieder sicher ausreiten.

Wir zeigen Dir den Weg zu mehr Vertrauen, Sicherheit und Freude.

Mental- und Emotionscoaching von Insa Schülzke trifft auf pferdegerechtes Training mit Svenja Obst.

Für Dich. Für Dein Pferd. Für Euer gemeinsames Glück.

Angst im Gelände ist mehr als „ein bisschen unsicher“

 

Viele Reiterinnen denken:

„Eigentlich müsste ich doch mutiger sein.“

Oder:

„Mein Pferd ist doch lieb. Warum habe ich trotzdem Angst?“

Doch Angst entsteht nicht einfach deshalb, weil Du „zu wenig mutig“ bist.

Dein Gehirn versucht, Dich zu schützen.

Wenn Du beispielsweise schon einmal einen Sturz erlebt hast, Dein Pferd im Gelände erschrocken ist oder Du eine Situation erlebt hast, in der Du Dich hilflos gefühlt hast, kann Dein Körper diese Erfahrung abspeichern.

Und dann reicht manchmal schon:

Waldweg + raschelndes Blatt + unbekanntes Geräusch

und Dein inneres Alarmsystem geht an.

Vielleicht kennst Du diese Situationen

Du …

  • reitest ungern alleine ins Gelände
  • möchtest nur noch mit einem anderen Pferd ausreiten
  • bekommst ein mulmiges Gefühl, sobald Du den Hof verlässt
  • hast Angst vor plötzlich auftauchenden Fahrradfahrern oder Spaziergängern
  • erschrickst bei Geräuschen oder Bewegungen schneller als früher
  • hast Angst, dass Dein Pferd scheut
  • hast Angst vor dem Durchgehen
  • fühlst Dich auf bekannten Wegen sicherer als auf neuen Strecken
  • spannst Dich beim Ausreiten unbewusst an
  • hast Angst vor Galopp im Gelände
  • vermeidest bestimmte Wege
  • brichst Ausritte lieber ab, bevor etwas passieren könnte
  • möchtest eigentlich wieder Freude am Ausreiten haben

Und vielleicht sagst Du Dir:

„Ich würde so gerne wieder einfach losreiten können.“

Genau dort können wir ansetzen.

Angst alleine auszureiten

Vielleicht kennst Du das: Mit einer Begleitung fühlst Du Dich im Gelände eigentlich ganz wohl. Doch sobald Du darüber nachdenkst, alleine auszureiten, kommt die Unsicherheit.

  • „Was ist, wenn mein Pferd plötzlich scheut?“
  • „Was mache ich, wenn etwas passiert?“
  • „Was, wenn ich die Kontrolle verliere?“

Vielleicht planst Du Deine Ausritte deshalb so, dass immer jemand dabei ist – oder Du gehst inzwischen überhaupt nicht mehr alleine ins Gelände.

Du musst Dich nicht einfach zwingen, alleine auszureiten. Viel wichtiger ist herauszufinden, was genau Dir dabei Angst macht und was Du brauchst, um Dich wieder sicherer zu fühlen.

Im Coaching schauen wir gemeinsam auf Deine Gedanken, Deine Gefühle und Deine bisherigen Erfahrungen. Schritt für Schritt kannst Du wieder Vertrauen in Dich und Deine Fähigkeiten entwickeln.

Denn Dein Ziel muss nicht sein, mutiger zu werden.

Dein Ziel darf sein, Dich wieder sicher zu fühlen.

Angst, dass mein Pferd im Gelände scheut

Ein plötzliches Scheuen kann einen ganz schön erschrecken. Besonders dann, wenn Du schon einmal erlebt hast, wie Dein Pferd unerwartet zur Seite springt, stehen bleibt oder sich erschreckt.

Danach kann bereits der Gedanke daran Angst auslösen:

„Hoffentlich passiert es heute nicht wieder.“

Du beobachtest Dein Pferd genauer, wirst vorsichtiger und spannst Dich vielleicht unbewusst an. Dein Pferd kann diese Veränderung wahrnehmen – und reagiert möglicherweise ebenfalls aufmerksamer oder gespannter.

So kann ein Kreislauf entstehen:

Angst → Anspannung → Pferd reagiert → noch mehr Angst.

Im Coaching schauen wir deshalb nicht nur auf das Verhalten Deines Pferdes, sondern vor allem darauf, was in Dir passiert, wenn Dein Pferd aufmerksam oder unsicher wird.

Du lernst, Deine eigene Reaktion besser wahrzunehmen und wieder mehr Vertrauen in Dich und Deine Fähigkeiten zu entwickeln.

Und wenn auch Dein Pferd Unterstützung braucht, können wir Mensch und Pferd gemeinsam betrachten.

Denn Sicherheit entsteht dort, wo Du Dich wieder handlungsfähig fühlst.

Warum die Angst im Gelände oft so hartnäckig ist

Auf dem Reitplatz kannst Du viele Dinge kontrollieren:

  • Du kennst die Umgebung.
  • Du kennst die Begrenzung.
  • Du weißt, wo Dein Pferd hingeht.
  • Du kannst jederzeit anhalten.

Im Gelände gibt es dagegen viele unvorhersehbare Faktoren.

  • Ein Auto.
  • Ein Traktor.
  • Ein Hund.
  • Ein Fahrradfahrer.
  • Ein Vogel.
  • Ein Ast.
  • Ein unbekanntes Geräusch.
  • Ein anderer Reiter.
  • Oder einfach ein Pferd, das plötzlich aufmerksam wird.

Dein Kopf beginnt zu rechnen:

„Was könnte jetzt passieren?“

Und aus einem schönen Ausritt wird Kopfkino.

Wenn Dein Kopf ständig auf Gefahr wartet

Angst beginnt häufig nicht erst in dem Moment, in dem etwas passiert.

Sie kann bereits vorher entstehen.

Du reitest einen Weg entlang und denkst:

„Gleich kommt diese Stelle.“

Dann:

„Hoffentlich scheut er nicht.“

Dann:

„Was mache ich, wenn er plötzlich losrennt?“

Dein Körper reagiert darauf.

  • Du wirst fester.
  • Deine Atmung verändert sich.
  • Deine Hände werden vielleicht unbewusst stärker.
  • Dein Sitz wird angespannter.
  • Und Dein Pferd spürt diese Veränderung.

So kann ein Kreislauf entstehen:

Angst → Anspannung → Pferd reagiert → noch mehr Angst

Diesen Kreislauf können wir unterbrechen.

Es geht nicht darum, niemals Angst zu haben

Das ist mir wichtig.

Mein Ziel ist nicht:

„Du darfst keine Angst mehr haben.“

Denn ein gesundes Maß an Vorsicht gehört zum Reiten dazu.

Mein Ziel ist:

Du sollst wieder entscheiden können, was Du tun möchtest – und nicht Deine Angst.

Du darfst aufmerksam sein.

Du darfst vorsichtig sein.

Du darfst auch einmal sagen:

„Heute ist mir das zu viel.“

Und gleichzeitig kannst Du lernen:

„Ich kann mit meiner Unsicherheit umgehen.“

Das verändert sehr viel.

Was wir gemeinsam verändern können

Im Mental- und Emotionscoaching schauen wir nicht nur darauf, was Du im Gelände gerade fühlst.

Wir schauen auch darauf:

Was steckt hinter Deiner Angst?

Zum Beispiel:

  • eine frühere Sturzerfahrung
  • ein erschreckendes Erlebnis
  • Kontrollverlust
  • Angst vor dem Durchgehen
  • Angst vor dem Scheuen
  • fehlendes Vertrauen in die eigene Reaktion
  • negative Erfahrungen mit anderen Pferden
  • lange Reitpause
  • zunehmende Unsicherheit mit dem Alter
  • Gedanken wie „Ich bin nicht mehr so mutig wie früher“

Wir arbeiten daran, dass Dein Nervensystem wieder mehr Sicherheit erleben kann.

Vom Kopfkino zurück ins Vertrauen

Ein wichtiger Schritt ist, Deine Gedanken wahrzunehmen.

Nicht:

„Ich darf keine Angst haben.“

Sondern:

„Ich bemerke, dass mein Kopf gerade eine Gefahr erwartet.“

Das schafft Abstand.

Du bist nicht Deine Angst.

Du kannst lernen, Deine Gedanken zu beobachten, Deinen Körper wieder zu entspannen und Deine Aufmerksamkeit zurück ins Hier und Jetzt zu bringen.

Zu Dir.
Zu Deinem Pferd.
Zu dem Weg unter Deinen Füßen.

Und Dein Pferd?

Dein Pferd ist dabei natürlich ein wichtiger Teil.

Denn Angst beim Reiten entsteht nicht immer ausschließlich im Menschen.

Manchmal gibt es tatsächlich Themen in der Kommunikation zwischen Mensch und Pferd.

Deshalb kann es sinnvoll sein, beide Seiten zu betrachten.

Insa stärkt den Menschen.

Mental- und Emotionscoaching hilft Dir dabei, innere Blockaden, Angst und Unsicherheit zu verändern.

Svenja unterstützt das Pferd.

Wenn zusätzlich Themen in Verhalten, Kommunikation oder Ausbildung eine Rolle spielen, kann Svenja mit ihrem Pferdetraining unterstützen.

Gemeinsam betrachten wir das Ganze.

Mensch. Pferd. Verbindung.

Schritt für Schritt zurück ins Gelände

Du musst nicht morgen alleine durch den Wald galoppieren.

Im Gegenteil.

Ich halte kleine, machbare Schritte für wesentlich sinnvoller.

Zum Beispiel:

1. Sicherheit schaffen

Was brauchst Du, damit Dein Körper sich wieder sicherer fühlt?

2. Angst verstehen

Was genau löst Deine Angst aus?

3. Innere Reaktion verändern

Was passiert in Deinem Kopf und Deinem Körper?

4. Vertrauen aufbauen

Was kannst Du bereits gut?

5. Situationen wieder erleben

In Deinem Tempo und mit einem passenden Schwierigkeitsgrad.

6. Selbstvertrauen stärken

Du erlebst:

„Ich kann das.“

7. Ausreiten wieder genießen

Nicht perfekt.

Nicht angstfrei um jeden Preis.

Sondern selbstbestimmt und mit Vertrauen.

Ich war selbst Angstreiterin.

Ich weiß deshalb nicht nur aus meiner Arbeit, wie sich Reitangst anfühlen kann.

Ich kenne dieses Gefühl selbst.

Ich habe erlebt, wie sich Angst beim Reiten anfühlt und wie stark sie den Kopf und den Körper beeinflussen kann.

Genau deshalb ist es mir wichtig, Dir nicht einfach zu sagen:

„Du musst mehr Vertrauen haben.“

Denn Vertrauen lässt sich nicht einfach anschalten.

Es darf wieder wachsen.

Und genau dabei unterstütze ich Dich.

Für wen ist mein Coaching geeignet?

Mein Coaching kann für Dich interessant sein, wenn Du …

nach einem Sturz wieder ins Gelände möchtest

Du möchtest wieder reiten, aber die Erinnerung an den Sturz sitzt noch tief.

früher gerne ausgeritten bist

Aber heute fühlst Du Dich plötzlich unsicher.

nur noch in Begleitung ausreitest

Alleine fehlt Dir das Vertrauen.

Angst vor dem Scheuen oder Durchgehen hast

Du möchtest wieder wissen:

„Ich kann reagieren, wenn etwas passiert.“

nach langer Pause wieder reitest

Du möchtest Deine alte Freude zurückgewinnen.

eigentlich weißt, dass Du es kannst

Aber Dein Kopf sagt trotzdem:

„Was, wenn …?“

Mental- und Emotionscoaching für Reiterinnen

Ich begleite Dich dabei, Deine persönliche Angst zu verstehen und Schritt für Schritt wieder mehr Sicherheit und Vertrauen zu entwickeln.

Auf dem Nobbenhof in Sonsbeck am Niederrhein oder online.

Auch wenn Du nicht aus Sonsbeck kommst: Viele Themen lassen sich bereits im Online-Coaching bearbeiten.

Wenn die Arbeit direkt mit Deinem Pferd sinnvoll ist, können wir Mensch und Pferd miteinander verbinden.

Dein nächster Schritt

Du musst heute noch nicht wissen, ob Du wieder alleine ausreiten möchtest.

Du musst auch nicht wissen, wie lange es dauern wird.

Der erste Schritt darf viel kleiner sein:

Erzähl mir, was gerade passiert.

In einem unverbindlichen Kennenlerngespräch schauen wir gemeinsam:

  • Was genau macht Dir im Gelände Angst?
  • Seit wann besteht die Angst?
  • Gab es ein bestimmtes Erlebnis?
  • Was möchtest Du wieder können?
  • Und welcher erste Schritt könnte für Dich passend sein?

**Du musst nicht mutiger werden.

Du darfst wieder Vertrauen lernen.**

Reitangst-Coaching am Niederrhein

Mein Coaching für Reitangst findet auf dem Nobbenhof in Sonsbeck am Niederrhein statt.

Ich begleite Reiterinnen aus Sonsbeck und dem weiteren Umfeld – beispielsweise aus Xanten, Alpen, Geldern, Kevelaer, Wesel, Rheinberg, Kamp-Lintfort und Moers.

Wenn Du nicht aus der Region kommst, können viele Themen auch online bearbeitet werden.

Erfolgsgeschichten – endlich wieder ohne Angst beim Reiten

Martina Tappe

Martina hätte ihr Hobby fast aufgegeben…

Martina war kurz davor, ihr geliebtes Hobby aufzugeben. Die Angst hatte ihr die Freude am Reiten genommen. Zum Geburtstag schenkten ihr ihre Freundinnen deshalb ein Coaching bei mir – und damit den ersten Schritt zurück zu mehr Vertrauen und Leichtigkeit.

Die gemeinsame Arbeit war intensiv, persönlich und sehr emotional. Heute ist aus der Reiterin, die beinahe aufgehört hätte, eine Frau geworden, die wieder voller Vertrauen ihren Weg geht – und inzwischen sogar zwei Pferde ihr Eigen nennt.

Andrea Buck

Angst vor dem Sprung

Noch vor zwei Wochen war ein Cavaletti für Andrea eine große Herausforderung. Der Gedanke, über Stangen zu springen, löste bei ihr große Sorgen aus – selbst kleine Hindernisse fühlten sich viel zu hoch an. Beim ersten Versuch über ein Cavaletti war die Anspannung so groß, dass sie bei der Aufnahme beinahe vom Pferd fiel.

Nur zwei Wochen nach dem Coaching wagte Andrea den nächsten Schritt: Sie sprang über 1 Meter.
Was vorher kaum vorstellbar war, wurde plötzlich möglich – mit mehr Vertrauen, Sicherheit und dem Gefühl: „Ich kann das.“

Claudia Kocks

Von der Angst zurück ins Vertrauen

Claudia hatte beim Reiten immer wieder mit Angst und Unsicherheit zu kämpfen. Situationen, die früher selbstverständlich waren, wurden zunehmend zur Herausforderung und nahmen ihr die Freude am Reiten. Im Coaching haben wir gemeinsam die dahinterliegenden Emotionen und Blockaden bearbeitet.

Die Zusammenarbeit hat Claudia geholfen, wieder mehr Vertrauen in sich selbst und ihre Fähigkeiten zu entwickeln. Heute kann sie mit einem anderen Gefühl in den Sattel steigen und Situationen, die ihr früher Angst gemacht haben, wieder mit mehr Ruhe und Sicherheit begegnen.

Dein Weg zurück zum angstfreien Reiten

Du musst heute noch nicht wissen, welches Angebot das richtige für Dich ist. Wir finden es gemeinsam heraus.

Ich weiß noch nicht, woher meine Angst kommt.

-> kostenloses Kennenlerngespräch

Schritt 1

Kennenlernen

Du bist noch unsicher oder möchtest erst einmal herausfinden, was hinter Deiner Angst steckt.

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  • Kostenloses Kennenlerngespräch (ca. 20 Minuten)
  • Wir klären die Situation
  • Erste Impulse für Dich
  • Gemeinsam schauen wir, ob und wie ich Dich unterstützen kann

0 €

 

Ich möchte meine Reitangst gezielt verändern.

-> Einzelcoaching

Schritt 2

Einzelcoaching

Du möchtest Deine Reitangst gezielt verändern und wieder Vertrauen in Dich und Dein Pferd gewinnen.

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  • intensive Einzelcoaching-Termine
  • Individuelle Begleitung & persönliche Tools
  • Arbeit an Emotionen, Gedanken & Vertrauen
  • Werkzeuge und Strategien, die Du auch nach dem Coaching selbst anwenden kannst
  • Auf Wunsch Übungen für Dich & Dein Pferd

Wenn Du Dein Thema gezielt und umfassend bearbeiten möchtest, empfehle ich das 3er-Intensivpaket.

ab 280 €

Mein Pferd ist Teil meiner Unsicherheit.

-> Mensch & Pferd

Schritt 3

Mensch & Pferd

Deine Angst hängt auch mit Deinem Pferd zusammen? Dann beziehen wir es aktiv in die Veränderung mit ein.

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  • Analysieren der aktuellen Situation
  • Umgang, Kommunikation und Auftreten des Menschen
  • Mentale und emotionale Faktoren im Zusammenspiel mit dem Pferd
  • Vor Ort am Nobbenhof

159 €

Ich möchte zunächst selbstständig mit mentalen Techniken arbeiten.

-> Online-Angebote

Selbst für Dich starten

Online-Selbstlernen

Du möchtest erste Impulse und Übungen, um Deine Reitangst besser zu verstehen und selbst aktiv zu werden.

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  • Sofort verfügbar
  • Sofort startbereit
  • Arbeitsblätter & Reflexionen
  • Praxisnahe Übungen & Videos für Dich & Dein Pferd
  • Flexibel in Deinem Tempo
  • Ideal zum Einstieg

ab 0 €

Häufige Fragen zu Angst im Gelände beim Reiten

 

Warum habe ich beim Ausreiten mehr Angst als auf dem Reitplatz?

Das ist ganz normal. Auf dem Reitplatz kennst Du die Umgebung und kannst viele Situationen besser einschätzen. Im Gelände gibt es dagegen vieles, was Du nicht vorhersehen kannst: Autos, Fahrräder, Hunde, Geräusche oder plötzlich auftauchende Hindernisse. Dein Kopf kann dadurch schneller auf mögliche Gefahren reagieren – auch wenn eigentlich noch gar nichts passiert ist.

Warum habe ich plötzlich Angst beim Ausreiten, obwohl ich früher gerne im Gelände geritten bin?

Angst kann sich nach einem Sturz, einer längeren Reitpause oder einem erschreckenden Erlebnis entwickeln. Manchmal verändert sich auch einfach das eigene Sicherheitsgefühl. Du bist deshalb nicht plötzlich eine schlechtere Reiterin. Dein Körper und Dein Kopf haben möglicherweise gelernt, bestimmte Situationen als gefährlich einzuschätzen.

Was kann ich tun, wenn ich Angst habe, alleine auszureiten?

Du musst Dich nicht einfach zwingen, alleine auszureiten. Zunächst ist es sinnvoll herauszufinden, was Dir dabei genau Angst macht. Gemeinsam können wir schauen, welche kleinen Schritte für Dich machbar sind und wie Du wieder mehr Sicherheit und Vertrauen entwickelst. Das Ziel ist nicht, möglichst schnell alleine loszureiten, sondern Dich dabei wieder wohlzufühlen.

Warum habe ich Angst, dass mein Pferd im Gelände scheut?

Wenn Dein Pferd sich bereits einmal erschrocken hat oder Du einen solchen Moment als besonders bedrohlich erlebt hast, kann Dein Kopf zukünftig schon vorher mit einer ähnlichen Situation rechnen. Dadurch entsteht schnell ein „Was-wäre-wenn“-Gedanke. Dein Körper spannt sich an und Dein Pferd kann diese Veränderung wahrnehmen. So kann sich die Angst gegenseitig verstärken.

Was hilft gegen die Angst, dass mein Pferd durchgeht?

Hinter dieser Angst steckt häufig die Sorge, die Kontrolle zu verlieren. Dabei ist es wichtig, nicht nur auf das Verhalten des Pferdes zu schauen, sondern auch darauf, was in Dir passiert. Im Coaching arbeiten wir daran, Deine innere Sicherheit und Dein Vertrauen in Deine eigenen Fähigkeiten zu stärken, damit Du Dich auch in unerwarteten Situationen handlungsfähiger fühlst.

Was kann ich tun, wenn mein Pferd im Gelände plötzlich schneller wird?

Zunächst ist wichtig, dass Du Dich und die Situation möglichst sicher einschätzt. Angst kann dabei schnell zu zusätzlicher Anspannung führen. Im Coaching schauen wir deshalb auch darauf, wie Du in solchen Momenten reagierst und was Dir helfen kann, wieder mehr Ruhe und Handlungssicherheit zu gewinnen.

Ich kann auf dem Reitplatz sicher reiten, aber im Gelände habe ich Angst. Warum?

Weil Sicherheit nicht nur davon abhängt, wie gut Du reiten kannst. Auf dem Reitplatz kennst Du die Umgebung und die möglichen Situationen. Im Gelände gibt es deutlich mehr Unvorhersehbares. Deshalb kann eine Reiterin auf dem Platz selbstbewusst sein und sich draußen trotzdem unsicher fühlen. Das bedeutet nicht, dass sie schlechter reitet.

Was hilft gegen Kopfkino beim Ausreiten?

Kopfkino entsteht häufig durch Gedanken wie: „Was, wenn mein Pferd scheut?“ oder „Was, wenn ich stürze?“ Du musst solche Gedanken nicht einfach wegdrücken. Im Coaching lernst Du, sie wahrzunehmen, Deine Aufmerksamkeit wieder ins Hier und Jetzt zu bringen und Deinen eigenen Fähigkeiten mehr zu vertrauen.

Kann ich nach einem Sturz wieder angstfrei ins Gelände?

Ja, ein Sturz muss nicht dauerhaft bestimmen, wie Du Dich beim Reiten fühlst. Wichtig ist, die belastende Erfahrung ernst zu nehmen und nicht einfach zu versuchen, sie zu verdrängen. Danach können Schritt für Schritt neue positive Erfahrungen entstehen. So kann Vertrauen wieder wachsen.

Ich habe nach einem Sturz besonders im Gelände Angst. Kann mir Coaching helfen?

Ja. Gerade wenn Deine Angst mit einem bestimmten Erlebnis verbunden ist, kann es sinnvoll sein, sich diese Erfahrung genauer anzuschauen. Im Mental- und Emotionscoaching arbeiten wir daran, die damit verbundenen emotionalen Reaktionen zu verändern und wieder mehr Sicherheit im Umgang mit der Situation zu entwickeln.

Wie bekomme ich mein Vertrauen beim Ausreiten zurück?

Vertrauen lässt sich nicht einfach einschalten. Es wächst durch Erfahrungen, bei denen Du merkst: „Ich kann das.“ Deshalb geht es nicht darum, Dich möglichst schnell in schwierige Situationen zu bringen. Wir schauen gemeinsam, welche Schritte Dich fordern, aber nicht überfordern.

Muss ich trotz meiner Angst ausreiten?

Nein. Du musst Dich nicht über Deine Angst hinwegsetzen. Angst kann auch eine wichtige Information sein. Entscheidend ist, herauszufinden, wovor Du Dich genau fürchtest und was Du brauchst, um Dich wieder sicherer zu fühlen. Von dort aus kannst Du Deine nächsten Schritte selbstbestimmt wählen.

Wie lange dauert es, bis die Angst beim Ausreiten weniger wird?

Das ist individuell und hängt unter anderem davon ab, wodurch die Angst entstanden ist und wie lange sie Dich bereits begleitet. Manchmal können bereits wenige gezielte Coachingtermine eine deutliche Veränderung bewirken. Wichtig ist nicht, möglichst schnell „fertig“ zu sein, sondern eine Veränderung zu erreichen, die sich für Dich wirklich stimmig anfühlt.

Kann Mentaltraining wirklich gegen Reitangst helfen?

Mentaltraining kann Dir helfen, Deine Gedanken, Deine Aufmerksamkeit und Deine Reaktionen in schwierigen Situationen besser zu steuern. Beim Emotionscoaching geht es zusätzlich darum, belastende Erfahrungen und emotionale Blockaden zu bearbeiten. So können neue Erfahrungen von Sicherheit und Vertrauen entstehen.

Muss mein Pferd beim Coaching dabei sein?

Nein. Viele Themen können zunächst ohne Pferd bearbeitet werden. Wenn es sinnvoll ist, kann Dein Pferd später einbezogen werden. Besonders dann, wenn es zusätzlich um Kommunikation, Verhalten oder bestimmte Situationen zwischen Dir und Deinem Pferd geht.

Kann ich auch mit meinem Pferd zu Dir nach Sonsbeck kommen?

Ja, wenn die Arbeit mit Mensch und Pferd für Dein Anliegen sinnvoll ist. Auf dem Nobbenhof in Sonsbeck können wir die mentale Arbeit mit praktischer Arbeit am Pferd verbinden. So betrachten wir nicht nur Deine Angst, sondern auf Wunsch auch das Zusammenspiel zwischen Dir und Deinem Pferd.

Ich komme nicht aus Sonsbeck. Kann ich trotzdem mit Dir arbeiten?

Ja. Mental- und Emotionscoaching ist teilweise auch online möglich. Wenn die Arbeit direkt mit Deinem Pferd sinnvoll ist, kannst Du zum Nobbenhof nach Sonsbeck am Niederrhein kommen. Viele meiner Angebote lassen sich individuell auf Deine Situation abstimmen.

Kann ich nach einer langen Reitpause wieder sicher ins Gelände?

Ja. Gerade nach vielen Jahren Reitpause ist es normal, dass sich das Reiten zunächst anders anfühlt als früher. Du musst nicht dort weitermachen, wo Du aufgehört hast. Sicherheit darf Schritt für Schritt wieder entstehen – in Deinem Tempo und mit einem für Dich passenden Pferd.

Kann ich auch Angst vor dem Galopp im Gelände mit Dir bearbeiten?

Ja. Angst vor dem Galopp kann unterschiedliche Ursachen haben – zum Beispiel einen früheren Sturz, die Sorge vor Kontrollverlust oder die Angst, dass das Pferd plötzlich schneller wird. Wir schauen gemeinsam, was genau hinter Deiner Angst steckt und wie Du wieder mehr Vertrauen entwickeln kannst.

Was ist, wenn ich eigentlich weiß, dass mein Pferd brav ist, aber ich trotzdem Angst habe?

Das erlebe ich häufig. Dein Kopf kann wissen, dass Dein Pferd zuverlässig ist, während Dein Körper trotzdem mit Anspannung oder Angst reagiert. Wissen und Gefühl sind nicht immer dasselbe. Genau diese Verbindung können wir uns im Coaching anschauen und verändern.

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