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ToggleWenn die Angst des Reiters auf die Unsicherheit des Pferdes trifft – Warum beide gemeinsam betrachtet werden sollten
Wenn Reiter und Pferd sich gegenseitig verunsichern
Viele Reiter kennen diese Situation: Das Pferd wirkt angespannt, schaut ständig nach außen, erschrickt schnell oder zeigt Unsicherheiten im Gelände. Gleichzeitig sitzt der Reiter mit einem unguten Gefühl im Sattel, rechnet ständig mit einem Schreckmoment und verliert zunehmend das Vertrauen.
Was viele nicht wissen: Die Unsicherheit des Pferdes und die Angst des Reiters beeinflussen sich gegenseitig. Aus einer kleinen Unsicherheit kann so ein Kreislauf entstehen, der sich immer weiter verstärkt.
Auf dem Nobbenhof in Sonsbeck erleben wir, Insa Schülzke als Mental- und Emotionscoach sowie Svenja Obst als Trainerin für Bodenarbeit, Horsemanship und Problempferde, genau diese Konstellation regelmäßig. Deshalb betrachten wir niemals nur den Menschen oder nur das Pferd, sondern immer das Team.
Pferde sind Meister darin, Emotionen wahrzunehmen
Pferde sind Fluchttiere. Ihr Überleben hing über Jahrtausende davon ab, kleinste Veränderungen in ihrer Umgebung wahrzunehmen. Dazu gehören auch die Emotionen des Menschen.
Ist ein Reiter angespannt, verändert sich seine Körpersprache oft unbewusst:
- die Schultern verspannen sich
- die Atmung wird flacher
- die Bewegungen werden hektischer
- die Aufmerksamkeit richtet sich ständig auf mögliche Gefahren
Das Pferd nimmt diese Signale wahr. Es versteht zwar nicht den Grund der Anspannung, erkennt aber, dass etwas nicht stimmt. Dadurch steigt häufig auch seine eigene Aufmerksamkeit und Unsicherheit.
Warum Unsicherheit beim Pferd die Angst des Reiters verstärkt
Genauso funktioniert es auch in die andere Richtung.
Ein Pferd, das ständig nach außen schaut, sich vor Fahrrädern erschrickt, bei Autos nervös wird oder im Gelände angespannt läuft, vermittelt dem Reiter kein Sicherheitsgefühl.
Viele Reiter beginnen dann:
- Situationen zu vermeiden
- ständig auf mögliche Probleme zu achten
- sich Schreckmomente auszumalen
- dem eigenen Gefühl nicht mehr zu vertrauen
Mit der Zeit entsteht daraus häufig eine echte Reitangst oder zumindest eine dauerhafte Unsicherheit.
Der Teufelskreis aus Angst und Unsicherheit
Oft entsteht folgendes Muster:
- Das Pferd erschrickt.
- Der Reiter verliert Vertrauen.
- Der Reiter wird angespannter.
- Das Pferd nimmt die Anspannung wahr.
- Das Pferd reagiert noch sensibler.
- Der Reiter fühlt sich bestätigt.
Dieser Kreislauf kann sich über Monate oder sogar Jahre entwickeln.
Deshalb reicht es häufig nicht aus, nur am Pferd zu arbeiten oder ausschließlich Mentaltraining für den Reiter zu nutzen.
Warum wir auf dem Nobbenhof beide Seiten gleichzeitig betrachten
Auf dem Nobbenhof in Sonsbeck arbeiten Svenja Obst und Insa Schülzke bewusst als Team zusammen.
Während Svenja das Verhalten des Pferdes analysiert und mit gezielter Bodenarbeit, Horsemanship, Freiarbeit oder Gelassenheitstraining mehr Sicherheit und Vertrauen aufbaut, arbeitet Insa parallel mit dem Reiter an den emotionalen Auslösern hinter der Angst.
Dadurch werden Veränderungen oft deutlich schneller möglich.
Denn wenn:
- der Reiter ruhiger wird,
- das Pferd mehr Vertrauen entwickelt,
- die Kommunikation klarer wird,
entsteht eine neue Dynamik innerhalb des Teams.
Typische Themen unserer Kunden
Viele Mensch-Pferd-Teams kommen mit ähnlichen Herausforderungen zu uns:
- Angst nach einem Sturz
- Unsicherheit im Gelände
- Schreckhafte Pferde
- Probleme beim Verladen
- Nervosität auf fremden Reitanlagen
- Angst vor Kontrollverlust
- Junge oder sensible Pferde
- fehlendes Vertrauen zwischen Mensch und Pferd
Oft stellen die Teilnehmer bereits nach kurzer Zeit fest, dass sie nicht „zu ängstlich“ oder ihr Pferd nicht „zu schwierig“ ist. Häufig fehlen lediglich die richtigen Strategien und ein gemeinsamer Ansatz.
Sicherheit beginnt nicht im Sattel
Ein wichtiger Teil unserer Arbeit beginnt bereits am Boden.
Svenja Obst vermittelt den Teilnehmern, wie sie durch klare Körpersprache und verständliche Kommunikation ihrem Pferd Orientierung geben können.
Gleichzeitig lernen die Reiter im Mentalcoaching mit Insa Schülzke:
- Ängste zu verstehen
- negative Gedankenspiralen zu unterbrechen
- Vertrauen zurückzugewinnen
- Ruhe und Sicherheit auszustrahlen
Diese Kombination schafft oft die Grundlage für nachhaltige Veränderungen.
Vertrauen entsteht gemeinsam
Weder der Mensch noch das Pferd müssen perfekt sein.
Entscheidend ist, dass beide lernen, sich wieder aufeinander zu verlassen.
Wenn ein unsicheres Pferd einen ruhigen Menschen an seiner Seite hat und ein verunsicherter Reiter erlebt, dass sein Pferd ihm wieder vertraut, entsteht etwas, das viele verloren geglaubt haben:
echtes Vertrauen.
Unterstützung auf dem Nobbenhof in Sonsbeck
Wenn Du das Gefühl hast, dass die Angst des Reiters und die Unsicherheit des Pferdes sich gegenseitig verstärken, unterstützen wir Dich gerne auf dem Nobbenhof in Sonsbeck am Niederrhein.
Gemeinsam analysieren wir die Situation von Mensch und Pferd und entwickeln individuelle Lösungen, die zu Euch als Team passen.
Denn nachhaltige Veränderung entsteht dort, wo Mensch und Pferd gemeinsam wachsen.

